20 Jahre ZUM

Artikelwand

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Großflächig auf eine Wand verteilte Artikelkarten bzw. Endungskarten ermöglichen mit einem einfachen Verweis auf die in Frage kommende Form eine eigenständige Fehlerkorrektur durch den Lerner. Dies ersetzt (längere) Hinweise oder Erläuterungen der Lehrkraft. Der Redeanteil de Lehrkraft wird reduziert und der Lerner erhält die Möglichkeit, sich selbst zu korrigieren.

Für solch eine Artikelwand eignen sich in der Regel am besten die Flächen neben der Wandtafel an der Frontseite eines Unterrichtsraumes. Denn dann genügen einfache, klare Armbewegungen, um dem Lerner einen Korrekturhinweis zu geben: links oben = der, links in der Mitte = den ...

Eine solche Artikelwand sollte möglichst einfach sein, um eine leicht Orientierung zu ermöglichen. Sie kann sukzessiv erweitert und dann wieder reduziert werden, z.B. so:

1. Artikel im Nomen (oben angebracht): der, das, die, die (Plural)
der
das
die
die
(Tafel)
2. Artikel im Akkusativ (darunter angebracht): den, das, die, die (Plural)
der
das
die
die
den
das
(Tafel)
die
die
3. Artikel im Dativ (darunter angebracht; am unteren Rand, wenn nicht noch der Genitiv ergänzt werden soll): dem, dem, der, den (Plural)
der
das
die
die
den
das
(Tafel)
die
die
dem
dem
der
den
4. Artikel im Akkusativ reduziert auf "den"
der
das
die
die
den
  (Tafel)    
dem
dem
der
den

Ergänzt um die Artikel im Genitiv ergibt sich dann folgendes Bild:

der
das
die
die
den
das
(Tafel)
die
die
dem
dem
der
den
des
des
der
der

Siehe auch